...weil Bildung mehr ist als eine überbordende Wissensvermittlung und planwirtschaftliche Selektion
Schule darf mehr sein, als ein Ort der Wissensvermittlung. Vor allem aufgrund der zunehmenden politschen und ökologischen Krisen…
Es geht mir um die vergessenen Seiten des Lernens:
# Politische Gesinnung: Augenhöhe, Demokratieverbundenheit, Selbstbestimmung
Die Welt rückt nach rechts bzw. in einen neuen Populismus. Warum ist das so? Der Kinderarzt und Pädagoge Dr. Herbert Renz-Polster ist dieser Frage nachgegangen.
Seine These lautet: Unser Umgang mit Kindern und Jugendlichen prägt die politische Haltung bzw. Gesinnung
„In der Kindheit bildet sich der seelische Maßstab, der entscheidet, mit welcher Gesinnung wir einmal durch das Leben gehen werden. In der Kindheit erfahren wir, ob es im menschlichen Miteinander um Macht und Überlegenheit geht – oder aber um Vertrauen und Zusammenarbeit. In der Kindheit bilden wir das soziale Vermögen aus, mit dem wir der Welt und ihren Krisen begegnen.“ Renz-Polster (2019): „Erziehung prägt Gesinnung“. Kösel Verlag München, S. 10/11).
Was erleben junge Menschen in Schulen? Wird ihre Stimme gehört? Dürfen sie Inhalte selbst auswählen? Zeit und Ort mitbestimmen, usw.?
Autoritarismus. In den Ländern, in denen Kind am schlechtesten behandelt und Autoritäten unterworfen werden, da entwickelt sich Autoritätsgläubigkeit = z.B. der Trumpfanatismus.
Es wäre wünschenswert, wenn Schulen Orte sind, wo Schüler*innen sich sicher fühlen, wo sie in ihren Stärken und weniger in ihren Schwächen gesehen und gefördert werden, denn das schafft Selbstwert und Selbstwirksamkeit. Und warum frägt eigentlich niemand nach der Lebensqualität der Schüler*innen. Aber alle fragen danach, was wie gut gewusst wird?
Hier sind Original Lehrer-Kommentare zu einer Abiturarbeit
Maria Montessori nannte es kosmische Erziehung. Die Idee, dass die Welt ja eigentlich nicht aus Bausteinen besteht, die da Mathematik, Deutsch, Biologie, usw. heißen, sondern dass Phänomene immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden können, ist also alles andere als neu.
Dennoch fehlt es an Schulen an fächerübergreifenden Projekten, die solche Perspektiven und Zusammenhänge offen legen.